Jürgen Hübner

Ausstellungen ( Auswahl)

20111-2017  Siebzehn Einzelausstellung bei ALPHA 1, Hamburg

2012 /2014   Einzelausstellung Bergedorfer Mühle, Hamburg

2012/2014   Drei Einzelausstellungen monsun theater, Hamburg

2015               Einzelausstellung Cafe Aroma, Berlin

2016               Zwei Einzelausstellungen  Cielo di berlino, Berlin

2016               Zwei  Einzelausstellungen Tonfink Lübeck

2017               Einzelausstellung Bergedorfer Schloß:

                        " Nepal - Armes Land im Reich der Götter"

                        jetzt bis voraussichtlich 30.6.2017

                        

 

Seinen ersten Fotoapparat bekam Jürgen Hübner im Alter von 12 Jahren geschenkt: Für eine von nur zwei Rollfilmkameras hatte sein Großvater in Jena stundenlang und mit Erfolg auf die Öffnung des KONSUM – Ladens in Jena gewartet. Er hatte am Vortag einen entsprechenden Tipp auf die bevorstehende Lieferung bekommen, und darauf war man 1950 in der DDR angewiesen, wenn man seinem Enkel einen Herzenswunsch erfüllen wollte...

Und der war glücklich, als er seine Kamera in den Händen hielt: Eine Klappkamera mit schwarzem Lederbalgen. Fortan wurde alles fotografiert: Die Familie, die Strassen und die Lehrer in der Schule.

Heute sind die Fotos für Jürgen Hübner eine kostbare Erinnerung an die Kindheit.

Fotograf wurde er nicht, und sein zweiter Berufswunsch – Schauspieler - erfüllte sich ebenfalls nicht. Hübner hörte auf die Bedenken anderer, und wurde Kaufmann. Aber als Besitzer und Leiter einer Papiergrosshandlung kaufte er sich 1882 ein altes Hausboot, und gründete in Hamburg das „theaterschiff am mäuseturm“.

Auf dem Schiff arbeitete er mit Profis, war er Regisseur, Bühnenbildner, Techniker – und Fotograf. Pressefotos und Bilder für die Schaukästen wurden gebraucht. Hübner begann, sich wieder ernsthaft mit der Fotografie auseinanderzusetzen.

Nach dem Untergang des Schiffes in einer eisigen Januar-Nacht 2003 wurde das Fotografieren für ihn zum Hobby Nr. 1.

Auf seinen weiten Reisen um die Welt darf daher eines nie fehlen: Eine Kamera! Dann streift der jetzt 76jährige Hübner, getrieben von einer nicht versiegenden Neugierde. stundenlang durch die Städte unserer Welt, immer mit seiner Kamera, und immer auf der Suche nach dem besonderen Gesicht, der unerwarteten Situation, oder dem eindrucksvollen Objekt. Die Ergebnisse sehen die Besucher seiner Galerie, die er nach etwa 25 Einzel-Ausstellungen in Hamburg, Berlin und Lübeck im November 2016 eröffnet hat.